29. Februar 2016

I AM THAT GIRL

23. Februar 2016

Frühling, bitte!

Okay: "Spring is in the air" ist wahrlich übertrieben. Allein ein kurzer Blick aus dem Fenster genügt und ich sehe nichts als "Winter". Aber ich mag nicht mehr! Ich brauche Frühling! Und das spätestens seit letzter Woche, denn da musste ich die Hunderunden mit dem Patenwuff im Schneckentempo und Trippelschritten beenden; kein Vergnügen, wenn man einen Malamute an der Leine hat, der knapp 60 Kilo wiegt, und nicht versteht, warum der Mensch neben ihm plötzlich so unfassbar langsam geht und ständig panisch "oweia" vor sich hin murmelt. Warum ich den Patenwuff mit meinem Verhalten so verwirrt habe? Ganz einfach: Urplötzlich war es spiegelglatt und mein erster Gedanke war (nach "oweia"): Mir reicht's jetzt mit diesen verrückten Winter. Ich brauche Frühling!

Und nun dieser Dauerregen. Ne, ich mag wirklich nicht mehr. Also bitte: Frühling! Da ich leider (!) das Wetter auch mit den besten Wünschen und stundenlangem Flehen nicht zum Besseren wenden kann, habe ich beschlossen, mir den Frühling schnellstmöglich ins Haus und den Kleiderschrank zu holen. Also auf ins WWW und mich von meinen Lieblingsshops inspirieren lassen. Herausgekommen sind vier pickepacke volle Wunschlisten. Die Mission: Ich brauche Frühling! ist somit offiziell gestartet. Vielleicht hilft es ja. Wer macht mit?!

Zunächst einmal habe ich mich um unser Zuhause gekümmert, obwohl ich mich dort momentan deutlich weniger als üblich aufhalte. Aber wenn ich zu Hause bin, dann möchte ich, dass alles frühlingshaft erscheint. Schließlich ist das für mich das beste Mittel gegen diesen merkwürdigen Winter. 
Ich frage mich gerade: Darf sich dieser Winter eigentlich noch Winter nennen? Denn auch wenn er jetzt beschlossen hat, uns hier im tiefsten Westen auch mal ein wenig Schnee zu bringen (im Februar!), war er doch bisher eher ein schmuddeliger November-Herbst (inkl. Sturm, Hagel und Regen). 


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Wundert Euch nicht, dass ich mir schon "Osterdeko" ausgesucht habe. Ich bin da nicht so "streng": Für mich gehören (Oster-)Hasen zur Frühlingsdeko einfach dazu. Die Lichttüte "Frohe Ostern" würde ich allerdings wirklich erst gegen Ostern aufstellen. Aber alles andere, auf dem Hasen sind: Immer her damit!



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Ich freue mich schon unheimlich darauf, nicht immer in dicken Pullis bzw. im Zwiebllook aus dem Haus gehen zu müssen, sondern endlich wieder "luftigere" Oberteile tragen zu können.
Neben den vielen "luftigen" Oberteilen freue ich mich aber auch auf leichtere Jeans (endlich wieder hohe Schuhe und Schlagjeans - ich freu mich drauf!) und Übergangsjacken. Den dicken, dunklen Wintermantel mag ich wirklich nicht mehr sehen.

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Und weil ich nun sehr viel Zeit mit den Patenwuffs in der freien Natur verbringe, habe ich mir auch gleich eine Wunschliste für die #hunderunde zusammengestellt. Hier lautet die oberste Divise: Bequemlichkeit. Schließlich gehe ich mit den Patenwuffs lange spazieren (kein langsamer, gemütlicher Spaziergang, sondern sehr, sehr zügiges Gehen) und abschließend wird noch ausgiebig gespielt, ordentlich massiert (braucht so ein Hund ja schließlich!) und gekuschelt (brauchen Hund und ich!) - da darf nix kneifen oder spannen. Ich muss mich frei bewegen können. 
Aber ganz gleich, was ich trage, etwas darf nie fehlen: meine heiß geliebten Gummistiefel. Die habe ich mir gleich zweimal gekauft, weil sie so unfassbar bequem sind und ich in ihnen sogar laufen kann (mit einem sehr aktiven Husky-Patenwuff wird eben auch mal ein kleiner intensiver Sprint eingelegt). Fabelhaft!

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Anhand der unzähligen Tulpenbilder auf Instagram ahne ich schon, dass ich mit meinem Wunsch nicht alleine bin und dass sich viele, viele andere ebenfalls den Frühling sehnlichst herbeiwünschen.

Wie steht's mit Euch: Könnt Ihr es auch kaum mehr erwarten, dass der Frühling endlich wiederkommt? Oder möchtet Ihr noch ein wenig länger den Winter genießen?

22. Februar 2016

GlücksGedanken #87


15. Februar 2016

GlücksGedanken #86


13. Februar 2016

Unplugged

So lange war es noch nie still auf StreifenLiebe. Aber es war nötig und wichtig. Und nach anfänglichem schlechten Gewissen fühlte es sich auch bald richtig an. Der Rechner blieb tatsächlich die meiste Zeit aus, in den Weiten des WWW war ich so gut wie gar nicht unterwegs.
Sicherlich, ich habe das Bloggen sehr vermisst, ebenso wie Blogs zu lesen, Instagram zu durchstöbern und am Leben anderer teilhaben zu dürfen. Und auch wenn es anfangs schwer war, so merkte ich mit und mit, dass es gar nicht so schlimm ist, unplugged zu sein. Im Gegenteil: Es fühlte sich ab einem gewissen Punkt sogar gut an. 

Eine krankheitsbedingte Zwangspause ist per se nicht schön, aber ich habe das Beste daraus gemacht und die Zeit genutzt, um über vieles nachzudenken und meine Prioritäten neu zu setzen. Ich habe mich intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, was mir wichtig ist, was mich glücklich macht und in was ich wirklich Zeit investieren möchte. Es hat mich selbst überrascht, was sich so alles "Unwichtiges" in meinem Leben "tummelt", was ich eigentlich für essentiell gehalten habe. Und gleichzeitig ist mir bewusst geworden, dass ich die vielen kleinen Glücklichmacher in den vergangenen Monaten übersehen habe; zum einen aus Unachtsamkeit und zum anderen, weil sie von dem, was ich für wichtig hielt, überlagert wurden. 
Ich habe gemerkt, dass ich mich selbst (ja, auch meine Gesundheit) sträflich vernachlässigt habe und zu sehr darauf bedacht war, das zu machen, was von mir erwartet wird. Immer präsent zu sein, meine Zeit möglichst effektiv zu nutzen und mich an den Bedürfnissen anderer zu orientieren. "Allen soll es gut geht und ich möchte jedem gerecht werden", so dachte ich - und habe darüber einfach mich selbst vergessen. Nicht zum ersten Mal - und wie ich befürchte, auch nicht zum letzten Mal. 

Ich habe gemerkt, dass mein Leitgedanke do more of what makes you happy zunehmens mit meinem etwas verqueren Verantwortungsbewusstsein kollidierte, welches ich auch gerne "Superheldensyndrom" nenne. Versteht mich nicht falsch: Ich leide nicht unter der Vorstellung, Superkräfte zu besitzen und mit ihnen die ganze Welt retten zu können. Aber ich fühle mich generell für alles und jeden verantwortlich. Dieser Gedanke basiert auf einem anderen: Ich möchte, dass es allen in meiner Umgebung so gut wie möglich geht, dass sich jeder wohlfühlt - und das leider in einem für mich ungesunden Maß. Und so bin ich "gefangen" in diesem binären Denkmuster, in dem es nur "entweder-oder" gibt; in dieses Muster fügt sich ein do more of what makes you happy nur schwer ein. Und dennoch unternehme ich den Versuch - und ich werde immer besser darin. Babysteps in die richtige Richtung. 

Ich habe mich auch gefragt, was die Erkenntnis nun für StreifenLiebe bedeutet, zumal ich ja HIER bereits geschrieben habe, dass es noch unbeantwortete Fragen hinsichtlich meines weiteren Bloggerweges gibt. Aber bevor Ihr jetzt möglicherweise auf falsche Gedanken kommt: StreifenLiebe bleibt! Ich habe nicht vor, mit StreifenLiebe bzw. dem Bloggen aufzuhören. Nur gilt für mich auch hier - wie auch im Leben 1.0 - mein Leitgedanke:  do more of what makes you happy. Das bedeutet: Ich stresse mich fortan weniger mit meinen eigenen verqueren Ansprüchen an mich selbst. Ich möchte auch weiterhin so bloggen wie bisher, nur möchte ich mich eben nicht mehr selbst unter Druck setzen, was bspw. die Taktung angeht.

Wer bei diesen Worten nun an das Slow Blogging Movement denkt, der liegt gar nicht so falsch und dennoch auch nicht ganz richtig. Mir gefällt der Grundgedanke:

Slow Blog is about only writing when it feels right. 

Und diesem Grundgedanken folge ich sehr gerne (insofern liegt man nicht ganz falsch). Allerdings möchte ich keinen "Regeln" (HIER) einer Bewegung folgen müssen, um der Bezeichnung "Slow Blogger" gerecht zu werden. Ich folge ungern Regeln und mache mir (ich erwähnte es bereits oft) lieber meine eigenen Regeln. Ganz so wie beim Kochen: Ich sehe ein Rezept; die Grundidee gefällt mir, aber ich halte mich nicht streng ans Rezept, sondern nehme das, was mir gefällt und mache etwas Eigenes daraus, eben ganz so wie ich es mag.

Bitte versteht mich auch hier nicht falsch: Ich liebe das Bloggen (mit allem, was dazu gehört) und ich liebe den Austausch mit Euch. Aber manchmal fällt es mir schwer, die richtige Balance zu finden, wenn das Leben 1.0 mich gerade fordert. Und damit meine ich nicht nur die unschönen Momente, sondern auch die vielen wunderbaren Momente, die ich des Öfteren nicht wirklich ausgiebig genieße, weil ich gedanklich schon wieder bei etwas anderem bin. Das möchte ich ändern. Dringend! Ich möchte jeden Moment genießen und ihn mir bewusst machen und mich eben nicht unter Druck setzen, weil dies oder jenes jetzt "unbedingt" noch gemacht werden muss - ganz gleich, ob das, was gemacht werden muss etwas Tolles (wie einen Post schreiben) oder etwas weniger Schönes ist (wie die Papiere für die Steuer sortieren). Im Sinn habe ich dabei den GlücksGedanken, den ich am Montag veröffentlicht habe und der mich leiten soll: 




So möchte ich leben - und bloggen! 

Das alles zu erkennen, war nicht leicht und eine krankheitsbedingte Auszeit für einen solchen "Klärungsprozess" zu nutzen, war vielleicht auch nicht die beste Idee, aber es war - ich betone es noch einmal - wichtig für mich.


8. Februar 2016

GlücksGedanke #85


6. Februar 2016

Yoga & Meditation



Zunächst einmal: Entschuldigt bitte die langandauerende Stille hier auf StreifenLiebe. Kräftezehrende Wochen liegen hinter mir, aber es geht aufwärts und jetzt kann es hier weitergehen. Bitte seht mir nach, dass ich noch ein Weilchen brauche, um all Eure Kommentare und Emails zu beantworten. An dieser Stelle aber schon einmal ein herzliches Dankeschön an Euch für all Eure lieben Worte.

So, nun aber endlich zu den eigentlichen Themen: Yoga und Meditation.

Wer hier auf StreifeLiebe schon länger mitliest, der weiß es bereits: Bis vor ein paar Jahren hatte ich keine wirkliche Ahnung von Yoga und Meditation und das bisschen, was ich wusste, schreckte mich ab. Dachte ich an Yoga, so dachte ich an gertenschlanke, unheimlich fitte Personen, die irgendwo in Venice Beach leben und die über eine übermenschliche Gelenkigkeit verfügen. Und dachte ich an Meditation, so ploppte vor meinem geistigen Auge immer gleich das Bild von tibetanischen Mönchen auf, die ausreichend Zeit und Geduld für sowas haben, da sie außer der Pflege des Gemüsegartens und der Bonsaibäume keine Verpflichtungen haben. 

Oberflächlich, ich weiß. Aber so dachte ich nun mal. Ich konnte mir weder Yoga noch Meditation für meine Lebenswirklichkeit vorstellen. Und dennoch ließen mich beide Themen nicht los; ich war neugierig. Also recherchierte ich, sprach mit Experten und Ärzten und erkannte schnell, dass mein Bild von Yoga und auch Meditation wirklich eindimensional war. Ich musste umdenken - und noch viel wichtiger: Ich wollte beides unbedingt ausprobieren, da die Vorzüge auf der Hand lagen. 

Ich gebe es zu: Ich bin von Natur aus kein Yogi und weit von der inneren Ruhe eines tibetanischen Mönchs entfernt. Also fiel mir beides zu Beginn sehr schwer. Vor allem aus einem Grund: Ich war in einem - nennen wir es - "binären Denkmodus" gefangen. Es gab immer nur das eine oder das andere, nichts dazwischen. Wenn ich schon Sport mache, dann muss er auch sofort (!) etwas bringen. Und wenn ich schon meditiere, dann muss das Ergebnis sofort spürbar sein. Und so fiel es mir sehr schwer, mich auf Yoga und Meditation einzulassen, denn weder Yoga noch Meditation sind auf Leistung und Schnelligkeit angelegt. Die positiven Effekte sind nicht so unmittelbar messbar, wie ich es von anderen Dingen gewohnt war. Und vor allem: Man muss sich auf beides einlassen, sonst funktioniert es nicht. 

Man kann sagen, ich habe einen Prozess durchlaufen; einen der oftmals frustrierend und anstrengend war und in dem ich mich oft schlecht fühlte, da beides nicht so funktionierte wie von mir erwartet. Aber genau da war mein Denkfehler: Ich hatte eine falsche Erwartungshaltung. Also begann ich über diese nachzudenken und merkte zügig, dass weder Yoga noch Meditation für mich funktionieren, so lange ich bestimmte, sehr genaue Erwartungen hatte und vor allem erwartete, dass alles ganz, ganz schnell reibungslos funktioniert. 

Ich nahm mir vor, nichts mehr zu erwarten, sondern beides erst einmal in aller Ruhe auszuprobieren und zu schauen, ob es mir Spaß macht und ich etwas von diesen so oft gelobten positiven Effekten spüre. Und das tat ich - und die positiven Effekte zeigten sich plötzlich auch ganz schnell. 

Während des ganzen Prozesses habe ich eine Menge gelernt (vor allem über mich selbst) und die wichtigsten "Erkenntnisse" möchte ich heute - als eine Art Einsteigertipps - mit Euch teilen. 


Sicherlich kennen viele von Euch verschiedene Instagramaccounts von superschlank und fitten jungen Frauen, die mit Leichtigkeit die schwierigsten Yogaübungen am Strand ausführen und dabei aussehen, als wäre das, was sie gerade tun, das Leichteste der Welt und die natürlich auch noch - ganz nebenbei - perfekt dabei aussehen. Das ist wirklich schön anzusehen, aber wer mit dieser Vorstellung im Kopf mit Yoga beginnt und dabei vergisst, dass diesem perfekten Strandbild viel, sehr viel harte Arbeit vorausgeht, der wird schnell frustriert sein.
Man muss sich entscheiden: Sieht man diese Art Bilder als Motivation und erkennt an, dass diese Frauen nicht erst seit gestern Yoga machen, sondern oft und "hart" trainieren, dann sind solche Bilder wirklich nützlich. Aber: Es besteht eben auch die Gefahr, dass diese Bilder Druck erzeugen und man Yoga - mit und mit und immer mehr - als etwas wahrnimmt, dass es ganz und gar nicht ist: ein Leistungskampf.
Was ich damit sagen möchte: Yoga ist eine zutiefst persönliche Sportart, die es, wie kaum eine andere, erlaubt, das Training im eigenen Tempo und Rhythmus zu gestalten. Yoga sollte nicht als Wettbewerb wahrgenommen werden; hier geht es nicht um "höher, schneller, weiter", sondern um das ganz eigene persönliche Wohlbefinden - und das bestimmt jeder ganz individuell.

Bei der Medititation verhält es sich ähnlich (wenngleich ich nur wenige Instagramaccounts kenne, die meditierende, schöne Menschen zeigen): Meditation ist etwas überaus Persönliches, denn schließlich beschäftigt man sich nur mit sich selbst und seinen eigenen Gedanken. Auch hier ist es enorm wichtig, die eigene Erwartungshaltung zu hinterfragen; stimmt diese nicht, indem man sich z.B. zu sehr unter Druck setzt, dann kann Meditation etwas sehr Frustierendes sein und man selbst ist Galaxien davon entfernt, sich zu entspannen. Also gilt auch hier: Immer mit der Ruhe. Jede Minute, in der Stille in Deinem Kopf herrscht, ist ein Gewinn - ganz gleich, in welcher Form / Position Du meditierst, die Hauptsache ist, dass Du Deinen Weg findest, Dich zu entspannen.

Eigentlich gilt gute Vorbereitung im Grunde für jede Sportart. Dazu gehört für mich, dass ich mich über Yoga (vor allem über die diversen Arten) ausführlich informiert habe, mit Experten sprach und auch mit meinem Arzt. Denn auch wenn Yoga für Außenstehende oft easypeasy aussehen mag, auch hier kann man sich verletzen. Darüber hinaus ist nicht jede Yoga-Art bzw. nicht jede Yogaübung für alle gut (z.B. darf man mit einem Bandscheibenvorfall bestimmte Übungen gar nicht erst machen, da sie den Rücken zu stark belasten).

Nach all dem folgten die "praktischen" Dinge, also alles, was ich brauche, um Yoga und Meditation zu praktizieren. Im Grunde ist es nicht viel, aber dennoch wichtig: eine gute (!) Yogamatte, ein Yogablock, passende Kleidung (die nicht teuer sein muss) und - für die Mediation - ein Meditationskissen (auch das muss gar nicht teuer sein; ich z.B. nutze ein stinknormales Sitzkissen, das aber genügend Stabilität bietet). Gerade beim Meditieren bin ich sehr flexibel: So meditiere ich bspw. beim Spülen (jaaa, das geht auch!) oder auch bei der morgendlichen Hunderunde mit den Patenwuffs ("Gehmeditation") oder auch beim Malen (darüber habe ich HIER bereits etwas geschrieben). Wichtig ist - ebenso wie beim Yoga - das man sich darauf einlässt und letztlich seinen eigenen Weg findet.

Ich kann gar nicht mehr genau sagen, wie viele "gute" Ratschläge (die meist eher nach Regeln klangen) ich bei meiner Recherche zu den beiden Themen damals gelesen und auch bekommen habe. Leider muss ich sagen, dass nur die wenigsten für mich wirklich konstruktiv und hilfreich waren. Ich habe schnell gemerkt, dass ich sowohl beim Yoga und als auch bei der Meditation auf mich, also meinen Körper und Geist achten muss. Das ist essentiell für mich. Was nützt es mir zu wissen, dass Meditation (bei ach so vielen) nach dem Aufstehen besonders "tiefenwirksam" ist oder Yoga (bei ach so vielen) vor dem Schlafengehen "Wunder wirkt", wenn ich morgens viel zu müde bin und beim Meditieren sofort wieder einschlafe (ist mehrfach passiert und mein Tag war meist im Eimer, da ich meine "feste" Morgenroutine jäh durchbrechen musste) oder ich vorm Schlafengehen viel lieber mit meiner Familie kuschele und dabei selig auf der Couch einschlafe und mich keine zehn Pferde mehr unter meiner Decke hervorziehen können.

Kurz gesagt: Ich habe mir meine eigene Routine geschaffen, eine die zu meinem Alltag und mir passt. Ich mache gerne morgens Yoga und ein paar Übungen abends, aber alles eben genauso, wie es sich für mich richtig anfühlt und mir guttut. Es ist schließlich mein Leben, mein Körper und der ist nicht 1:1 mit anderen Menschen gleichzusetzen. Mein Rat ist daher: Schaffe Dir Deine eigene Routine.


Und nun noch ein paar weitere Yoga- und Meditationstipps:


Ich muss gestehen, dass ich kein großer YouTube-Nutzer bin. Hin und wieder mal ein Musikvideo oder ein Trailer, das war es dann auch schon. Und dennoch gibt es Kanäle, die ich sehr gerne mag und die ich Euch wärmstens empfehlen kann.
Yoga with Adriene - 30 Days of Yoga und Yoga Camp

One Moment Meditation

How to Meditate




Maren Schneider - Crashkurs Meditation: Anleitung für Ungeduldige - garantiert ohne Schnickschnack (mit Audio-CD)

Als ich das Buch entdeckte, habe ich schon eine Weile - mehr oder weniger gelungen - meditiert. Anfangs war ich ein wenig skeptisch, ob das Buch das, was es auf dem Cover versprochen wird, auch wirklich halten kann. Und bevor ich jetzt lange rumrede, ein klares Ja von mir. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der einen Einstieg - ohne Schnickschnack - in die Welt der Meditation sucht.



Yogaworks - Der Yoga-Dreierpack (drei DVDs)

Vielleicht kommt Euch YogaWorks bereits bekannt vor: In meinem Post (HIER) über meine Sportroutine habe ich eine der DVDs (es gibt sie auch einzeln) vorgestellt und verlost. Dieser "Dreierpack" beinhaltet drei DVDs mit verschiedenen Yoga-Programmen zur Gesundheit, Beweglichkeit, Kraft und Entspannung. Oder wie ich gerne sage: Verschiedene Programme für verschiedene Stimmungen. Für mich ein wunderbares Komplettpaket - für Einsteiger und Fortgeschrittene.


Ich bin neugierig: Welche Erfahrungen habt Ihr mit Yoga und Meditation gemacht? Was denkt Ihr darüber? 


Meine bisherigen Posts zu den Themen Yoga und Meditation findet Ihr HIER (Yoga) und HIER (Meditation).


1. Februar 2016

GlücksGedanken #84