15. Dezember 2015

Kleine Auszeiten

Die Vorweihnachtszeit kann - aus welchen Gründen auch immer - mitunter sehr stressig sein. Das ist traurig, denn oft führt das dazu, dass man das Feiertage gar nicht richtig genießen kann, da einem der Stress in den Knochen steckt. Umso wichtiger ist es, kleine Auszeiten in den Alltag einzubauen...

Auch wenn ich nicht den typischen Vorweihnachtsstress verspüre, so ist der Dezember auch für mich recht aufreibend und ich freue mich wie verrückt auf die Weihnachtsferien mit dem Helden und unserem kleinen Pelzigen. Bis es soweit ist, baue ich so viele kleine Auszeiten wie möglich in meinen Alltag ein. Denn ganz gleich wie kurz diese auch sein mögen, so sind sie dennoch unheimlich erholsam und wertvoll. 


Meine 'Kleine Auszeiten' - Top 10

1) kuscheln mit dem kleinen Pelzigen
2) ein heißes Schaumbad 
3) Cappuccino trinken, einen Cookie genießen und dabei lesen oder einem Hörbuch lauschen (auch wenn es nur ein paar Seiten bzw. Minuten sind) 
4) spülen (ja, das entspannt mich total) oder wahlweise das Bett frisch beziehen oder aufräumen
5) One-Minute-Meditation (HIER
6) frische Blumen kaufen (dauert nie lange, macht aber unheimlich glücklich)
7) zur Kobra werden (also Yoga)
8) malen (darüber habe ich HIER bereits berichtet)
9) Winter WonderLand-Videos schauen (z.B. dieses HIER)
10) Lieblingslied (zurzeit dieses HIER) anhören und laut mitsingen

Und wenn mir alles zu viel ist, dann die beste Mini-Auszeit von allen: Mich in die Arme des Helden flüchten und mich ganz fest drücken lassen. Gibt er mir dann noch einen Kuss auf die Stirn, habe ich das Gefühl, alles wird wieder gut. 

Was sind Eure liebsten Mini-Auszeiten?





Kommentare so far

  1. Liebe Nicole, ich habe mich leider auch vom Stress anstecken lassen. War aber meine eigene Schuld, da ich viele Dinge aufgeschoben habe. Die lange To-Do-Liste im Kopf macht mich echt unruhig und deshalb sind kleine Auszeiten zum Kräfte sammeln ganz gut. Am liebsten beobachte ich dann die Häschen, male etwas oder genieße einen Cappuccino. Eigentlich müsste ich auch mal mein an meinem Häkeltuch weiter arbeiten ;-) Jetzt begebe ich mich mal endlich an meine Weihnachtspost! Denn eigentlich habe ich noch ganz schöne Sachen zu tun, die ich eigentlich gerne mache. Liebe Grüße, Kirsten

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    1. Liebe Kirsten,

      ich kenne das mit dem "anstecken lassen", das geht mitunter ganz schnell, aber leider nicht ganz so schnell wieder weg. Und das "Böse" am "Gestresst-sein" ist ja, dass plötzlich auch die schönen Dinge, das was man eigentlich liebend gern macht, plötzlich als "zu viel" empfunden wird. Zumindest geht das mir so. Und dazu kommt noch: Das schlechte Gewissen, wenn ich mich mit etwas Schönem beschäftige, statt mich um vermeintlich Wichtiges zu kümmern.
      Ich habe aus diesem Grund auch lange gebraucht, bis mir endlich klar wurde, dass kleine Auszeiten enorm wichtig sind und ich mir auch kein schlechtes Gewissen machen muss (was ich oftmals dennoch mache, aber dann springt der Held ein und erinnert mich an das Offentsichtliche).

      Kleine Pelzige zu beobachten, das ist unheimlich entspannend. Manchmal mache ich stundenlang fast nichts anders - und es ist wunderbar!

      Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und Ruhe für Deine To-do-Liste!

      Liebe Grüße
      Nicole

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  2. Hach, wie beneide ich alle, die eine Badewanne haben! Aber hey, dafür können wir den Kamin anmachen. Das eignet sich nicht für eine KURZE Auszeit, aber für einen gemütlichen langen Abend auf dem Sofa ist es optimal.
    Das Buch mit dem Kartoffelschalenauflauf (mal verkürzt ausgedrückt) habe ich im vergangenen Jahr gelesen, es hat mir gut gefallen! Zum Betten beziehen kannst du gern mal zu uns kommen. Ich würde dann stattdessen Wäsche aufhängen, das entspannt mich.

    Liebe Grüße
    Nele

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    1. Liebe Nele,

      und ich beneide Dich um Euren Kamin, den ich auch so gerne hätte. Aber das wäre für meinen Helden wohl zu viel, denn er lässt mich - aus Erfahrung (ich bin halt schrecklich ungeschickt) - so gut wie nie in die Nähe von etwas "Gefährlichem"; schon wenn ich nur Brot schneide, kann ich sein Herz laut pochen hören und die Angst in seinen Augen sehen. Ich denke, er würde mich wohl nur unter allen erdenklichen Sicherheitsvorkehrungen (inkl. Feuerlöscher in Bereitschaft) das Kaminfeuer entzünden lassen. ;-)

      Wären wir Nachbarn, dann würde ich liebend gerne Eure Betten beziehen und Du könntest unsere Wäsche aufhängen. Obwohl, wenn ich es mir recht überlege, wäre das wohl ungerecht, da ich nahezu täglich Wäsche wasche. Hm, vielleicht könnte ich dann ja noch das Spülen bei Euch übernehmen. ;-)

      Liebe Grüße
      Nicole

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  3. Das ist doch ein Plan. Sollten wir je Nachbarn werden, machen wir das so! ;-)

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  4. Das ist leider wirklich so, alle stressen sich unnötig in der Adventszeit und können all die schönen Momente gar nicht mehr wirklich genießen. Außerdem habe wir oft auch viel zu hohe Erwartungen an uns und unsere Mitmenschen. Für meine Auszeit gehe ich total gerne im Wald spazieren, gerade jetzt im Winter. Da hört man einfach nichts und kann sich mal ganz auf seine eigenen Gedanken konzentrieren. :) Ansonsten ein Hörbuch hören und dabei einen leckeren Tee trinken.

    Liebe Grüße, Judith

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    1. Liebe Judith,

      ich stimme Dir vollends zu: Das mit den hohen Erwartungen kenne ich nur zu gut; allerdings stelle ich sie immer nur an mich und fast nie an meine Mitmenschen, da bin ich viel gelassener. Erwartungsdruck - ob nun an sich selbst oder an Mitmenschen - kann nicht gesund sein. Und gerade jetzt in der Weihnachtszeit macht er mich besonders traurig.

      Ein Spaziergang im Wald! Das hätte auf jeden Fall noch mit auf meine Liste gehört. Wald ist wunderbar, man kann sich dort wirklich erholen.

      Ich wünsche Dir eine wunderschöne Weihnachtszeit - ohne Stress, dafür mit ganz viel Ruhe und Entspannung.

      Liebe Grüße
      Nicole

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  5. Liebe Nicole!
    Wenn ich meinen Kopf nach links wende und die liebe Mina tiefenentspannt ihren süßen Kopf auf ihr Lieblingskissen bettet, herzhaft gähnt, tief ausatmet und dann genüsslich die Augen schließt, dann bin ich auch entspannt :-)
    Ich wünsch dir einige schön entspannte Tage bis Weihnachten!
    Liebe Grüße,
    Frauke

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    1. Liebe Frauke,

      Tiere sind ein einfach die beste Art der Entspannung. <3 Wunderbar!

      Wünsche Dir auch eine ganz entspannte restliche "Vorweihnachtszeit".

      Liebe Grüße
      Nicole

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  6. Hallo Nicole,

    Da hatte ich doch was zu deinem schönen Mini-Auszeiten-Post geschrieben und dann frisst das Internet den einfach. :-( Meeeh.
    Jedenfalls: Ich finde solche kleinen Auszeiten gut und wichtig - nehme sie mir aber viel zu selten. Ich würde gerne mehr Yoga in meinen Alltag integrieren und mir zumindest mal die 10 Minuten Pause nehmen für eine Mini-Einheit. Oder mal 10 Minuten für "aus dem Fenster gucken" oder "einfach nur auf dem Boden liegen und sich etwas dehnen". Mal sehen, ob es im nächsten Jahr besser wird, denn an sich ist Achtsamkeit so wichtig und für mich schon ein großes Thema.

    Liebste Grüße
    Nika

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    1. Hach liebe Nika,

      da geht uns uns ähnlich: Ich muss mich auch immer wieder daran erinnern, manchmal ist das fast schon etwas mühselig. Aber ich weiß ja, warum ich das "machen muss", denn jaaa (!), diese kleinen Auszeiten sind unheimlich wichtig.
      Was ich mir nur wünsche: Dass ich etwas mehr Struktur reinbekomme und nicht immer "warte" bis es fast zu spät ist.

      Ich drücke uns beiden die Daumen, dass wir das hinbekommen. ;-)

      Liebe Grüße
      Nicole

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