18. Dezember 2015

Bloggerfreundschaften #13

Heute geht der letzte Teil der zweiten Runde meiner kleinen Reihe Bloggerfreundschaften online - und zwar mit der wunderbaren Leah von nowmatterhow, die uns ein wenig mehr über sich selbst und ihren Blog verrät. Wie immer wünsche ich Euch viel Spaß beim Kennenlernen.


Bitte wundert Euch nicht über die #13 im Titel: Ich führe die Zählung aus der ersten Runde der Reihe einfach weiter. Leahs Beitrag ist zwar der sechste Beitrag der zweiten Runde, aber eben auch der dreizehnte Beitrag der Reihe.


1) Erzähl‘ uns ein bisschen über Dich. Was machst Du, wenn Du nicht bloggst?

Hey, ich bin Leah und lebe in einem kleinen Dorf in Niedersachsen.
Ich verbringe meine meiste Zeit damit, meiner größten Leidenschaft nachzugehen: dem Fotografieren und Filmen.
Wenn ich dafür nicht gerade hinter der Kamera stehe oder am Computer sitze, stehe ich liebend gerne in der Küche um zu kochen oder zu backen. Oder ich lesen oder schreibe.                
Ich liebe es fremde Kulturen zu entdecken, offenen Menschen zu begegnen, berührende Zitate zu sammeln, durch die Wohnung zu tanzen, über Flohmärkt zu laufen, Chai Latte zu trinken, viel zu laut zu lachen und die kleinen und großen Abenteuer des Lebens zu erleben. 


2) Was macht Dich glücklich?

Das Leben mit all seinen kleinen Dingen und Momente, die vielleicht gar nicht so spektakulär sind. Lachen zum Beispiel oder inspirierende Menschen. Menschen, die für das brennen, was sie tun und genau das auch ausstrahlen. Natürlich meine Familie und Freunde, die ich von ganzem Herzen liebe und die für mich die Welt bedeuten. Ein schön angerichtetes Essen. Reisen. Fotografieren. Ein gutes Buch. Der Zwiespalt in meiner Leidenschaft zur Fotografie - Essen schön zu stylen und zu fotografieren und gleichzeitig die kostbaren Momente festzuhalten, die es in einem normalen "unperfekten" Leben gibt. Ein Katzenfell streicheln. Weihnachtsmärkte. Etwas neues entdecken, ergründen, genießen und ausleben.

3) Was bedeutet „Bloggerfreundschaft“ für Dich?

Liebe Kommentare, Interesse an der Person, die hinter einem Blog steht, gemeinsame Projekte.
Es gibt so viele Bloggerinnen, die genau die gleichen Dinge so gerne tun, wie ich selbst. All diese Menschen, an denen man auf der Straße einfach vorbei gelaufen wäre, lernt man durch ihre Blogs so viel besser kennen. Man liest über ihre Macken, was sie essen und wie ihre Wohnung eingerichtet ist. Dinge, die ich einem Fremden beim ersten Treffen niemals erzählen würde.
Bloggerfreundschaften sind schon besonders, denn auch wenn wir einander vielleicht niemals im "echten Leben" kennen lernen, können wir trotzdem am Leben des anderen teilhaben.

4) Wie bist Du zum Bloggen gekommen? Gab es einen speziellen Anlass, einen besonderen Grund?

Eigentlich ohne groß darüber nachzudenken und davon zu wissen, in welche "Welt" ich dort hineinrutsche, gründete ich im Frühjahr 2013 meinen Blog um meinen kreativen Ideen einen Raum zu bieten.
Ich habe meinen Blog getreu meinem Lebensmotto “Do it with passion or not at all.” aus Leidenschaft und Freude heraus gegründet und das ist auch heute noch mein Leidfaden.

5) Wie würdest Du Deinen Blog beschreiben? Über welche Themen bloggst Du?

Ich würde sagen auf nowmatterhow trifft eigentlich nichts so richtig zu. Es ist mein ganz persönlicher Inspirations-, Lifestyle- und Food-Blog, auf dem über alles schreibe, was das Leben meiner Meinung nach schöner macht.


6) Was ist Dir bei Deinem eigenen Blog und auch bei Blogs, die Du gerne liest, besonders wichtig?

Authentizität durch den Menschen, der Blog schreibt. Das Design ist mir bei meinem eigenen Blog sehr wichtig, bei anderen Blogs nicht vorrangig.
Blogs zu lesen ist für mich ein bisschen wie das Lesen einer Tagezeitung. Es gibt so viele unterschiedliche Bereiche und ich lese am liebsten querbeet.
Manches mag ich, manches nicht. Also kommt es immer auf den Blog an, ob ich ihn nur wegen der schönen Bilder besonders oft besuche, ob mich die motivierenden oder auch informativen Texte ansprechen oder einfach alles in meinen Augen stimmig ist. Das kann man vorher nie so genau sagen.

7) Hat das Bloggen Dein Leben in irgendeiner Form verändert?

Das Bloggen hat in Kombination mit den Dingen, die parallel in meinem Leben passiert sind, tatsächlich mein Leben verändert. Sehr sogar. Oder vielleicht sollte man lieber sagen: er hat mich verändert und meine Persönlichkeit gestärkt. Und ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, wie es vor dem Blog war.
Ich lebe bewusster und intensiver, achte viel mehr auf die kleinen Dinge im Alltäglichen, durfte bereits  tolle Produkte von Firmen ausprobieren, die ich ohne den Blog wohl nie kennen gelernt hätte.
Ich lese jeden Tag Blogs und lasse mich von den Geschichte, die sie erzählen gerne inspirieren. Das hat mein Leben enorm bereichert. Ich bekomme immer wieder neue Ideen, die ich ohne das Bloggen nicht so leicht bekäme.
Außerdem lernt man beim Bloggen ständig Neues dazu, auch dadurch, dass man tut was man liebt. 


8) Wie findest Du Ideen für Deinen Blog? Was inspiriert Dich?

Ich suche eigentlich gar nicht aktiv nach Ideen oder Rezepten für meinen Blog oder nach Inspiration. Vielmehr stolpere ich zufällig darüber. In Magazinen, auf anderen Blogs, in Kochbüchern, wenn ich unterwegs bin. Inspiration ist eigentlich überall wo ich mich befinde. Im Alltag kann man so viel Inspirierendes entdecken und da kommen die Themen, über die ich schreiben möchte fast wie von alleine.

9) Erzähl‘ uns doch ein bisschen über Deine Art zu bloggen: Bloggst Du nach Plan oder eher spontan?

Die meisten Einfälle kommen mir, kurz vor dem Einschlafen. (Auch einer der Gründe, weshalb ich davon überzeugt bin, dass jeder Mensch ein Notizbuch auf dem Nachttisch haben sollte.)
Meist notiere ich mir erst einmal die Idee, manchmal schreibe ich auch schon erste Zeilen von dem Blogpost.
Ich liebe es Listen und Pläne zu schreiben, die ich allerdings meist schon nach zwei Tagen wieder vergessen habe. Deshalb mache ich die Beiträge für meinen Blog eigentlich lieber spontan, habe die Ideen aber im immer im Hinterkopf und in eben jenem Notizbuch auf meinem Nachttisch.
Für Fotos gilt übrigens dasselbe. Gerade jetzt im Winter kann es auch passieren, dass ich am Wochenende auf einmal um 14 Uhr aufspringe, weil mir eingefallen ist, dass das Licht bald weg ist und ich noch Bilder machen wollte.
Für mich funktioniert diese Art des Bloggens super und ich liebe mein nicht vorhandenes System sehr.

10) Hat sich Dein Blog im Laufe der Zeit (in Hinblick auf den Beginn) verändert? Und hast Du Dich als Blogger vielleicht auch verändert?

Da ich erst mit meinem Blog umgezogen bin, lässt sich der Unterschied doch ziemlich erkennen. Wenn ich an meinen allerersten Blogpost denke...ist noch gar nicht sooo lange her!

Für mich ist das Bloggen auch zu eine Art kleinem "Lebenscoaching" geworden.
Außerdem hat es meinen Schreibstil extrem geprägt, was einem gerade auch bewusst wird, wenn man neben dem Blog noch andere Dinge schreibt.
Durch das Bloggen habe ich gelernt, mehr auf meine Fähigkeiten, Herausforderungen zu meistern zu vertrauen.
Mut zum Ungewissen zu haben, auch wenn man Angst hat. Wenn es eine Sache gibt, die mir durchs Bloggen besonders bewusst geworden ist dann: Man kann fast alles erlernen.


11) Hast Du irgendwelche Tipps für (junge) Blogger? Und hast Du vielleicht irgendwelche Blogs, die Du uns empfehlen möchtest?

Ich bin mir nicht sicher, ob ich die richtige für Tipps rund um's Bloggen bin...ich versuch es mal.
Man sollte einen Blog immer aus Leidenschaft und Freude an der Sache gründen.
Es gibt schon so viele tolle Blogs dort draußen, deshalb glaube ich, dass es wichtig ist, ein Alleinstellungsmerkmal zu schaffen. Besondere Fotobearbeitung, Texte, etwas was der Leser nur auf dem eigenen Blog findet.
Außerdem sollte man sich bewusst sein, dass ein Blog Arbeit macht, egal ob als Hobby oder als Beruf. Es kostet Zeit und manchmal auch einige Nerven, weil du Designer, Fotograf, Autor und noch so einiges mehr in einer Person bist, wenn du alles allein machst.
Man sollte sein ganz eigenes Ding machen - auf das Bauchgefühl vertrauen - und niemanden kopieren. Das ist ganz wichtig!


Vielen lieben Dank, liebe Nicole, dass ich bei deiner Reihe mitmachen durfte. Es hat super viel Spaß gemacht!


Liebe Leah, vielen Dank, dass Du mitgemacht hast.

Und da dies heute der (vorerst) letzte Post meiner Reihe ist, möchte ich mich noch einmal bei all meinen lieben Bloggerfreunden für Ihr Mitmachen bedanken. 
Ihr seid die Besten! 



Alle Beiträge zur Reihe Bloggerfreundschaften findet Ihr HIER.

Kommentare so far

  1. Vielen lieben Dank noch einmal, Nicole.
    Hat mich so gefreut, dass ich mitmachen durfte;)
    Liebe Grüße,
    Leah

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    1. Liebe Leah,

      ich hab' mich unheimlich darüber gefreut, dass Du mitgemacht hast. Es ist schön, Dich hier auf StreifenLiebe zu Gast zu haben. Und vielleicht war es ja nicht Dein letzter Besuch. ;-)

      Wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende.

      Liebe Grüße
      Nicole

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  2. Vielen Dank für das tolle Interview :-)
    Ich wünsche euch beiden eine schöne restliche (besinnliche) Weihnachtszeit!
    Liebe Grüße,
    Frauke

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    1. Liebe Frauke,

      schön, dass Dir das Interview gefallen hat. Das freut mich (uns) sehr. :-)

      Ich wünsche Dir auch entspannte und besinnliche Tage bis Weihnachten - und für Weihnachten gilt natürlich das Gleiche. ;-)

      Liebe Grüße
      Nicole

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