23. Oktober 2015

Weitermachen {About Blogging} und ein {Freebie} für Euch

So schön das Bloggen auch ist, manchmal kann es auch frustierend sein. Gerade am Anfang habe ich mir mit gehadert: Wo soll die Reise hingehen? Warüber möchte ich schreiben? Was für eine Art Blog möchte ich haben? etc. Das waren die Fragen, die mich beschäftigt und mich oftmals auch frustriert haben, weil ich sie nicht wirklich (zufriedenstellend) beantworten konnte. Abgesehen von diesen "inneren Konflikten", da sind auch noch andere "Probleme": die "äußeren" Faktoren, die auf einen einwirken und ebenfalls sehr frustrierend sein können (z.B. indem man in die Vergleichsfalle tappt) und die einem mitunter den Spaß am Bloggen vermiesen. Früher oder später stellt man sich die Frage, ob man weitermachen möchte; zumindest ging das mir so. 

Im Laufe der Zeit habe ich erkannt, wie ich diesen inneren Miesepeter in die Schranken weisen kann und wie das Weitermachen für mich möglich ist.

// Sich bewusstmachen, warum man bloggt und für wen
// Sich selbst und die eigene Erwartungshaltung hinterfragen
// Sich darauf besinnen, was man schon (für sich selbst) erreicht hat und in was man wirklich gut ist
// Druck rausnehmen - inneren und (!) äußeren
// Raus aus der Routine und Neues wagen
// Veränderungen - kleine und große (sei es ein neues Blogdesign, ein neues Thema, eine neue Richtung...)
// Sich mit anderen austauschen - z.B. mit Bloggerfreunden oder den Lesern...


Wie sieht es bei Euch aus? Wie schafft Ihr es, weiterzumachen, wenn Ihr denkt "Nichts geht mehr"? Habt Ihr das schon einmal erlebt?

Das war nun also der letzte Post meiner kleinen Reihe {About Blogging} hier auf StreifenLiebe - und wisst Ihr was: das hier ist der 300. Post auf StreifenLiebe. Ich bin nicht sonderlich esoterisch angehaucht, aber wäre ich es, dann würde ich dem sicherlich eine gewisse Bedeutung beimessen, dass mein 300. Post ein Post übers Weitermachen ist.
Wie dem auch sei: 300! Auch wenn das für manch' anderen ein Klacks sein mag, für mich ist es eine "große" Sache. Ich blogge jetzt seit knapp zwei Jahren; habe in der Zeit unheimlich viel Schönes erlebt, Krisen gemeistert, wunderbare Menschen kennengelernt, habe mich weiterentwickelt und bin doch ich geblieben. Ich bin unendlich dankbar für all das und möchte an dieser Stelle auch EUCH - meinen lieben Lesern danken -, dass Ihr mich auf meinem Weg begleitet. StreifenLiebe (mit allem, was dazugehört) ist ein wichtiger Teil meines Lebens geworden und ich bin stolz auf StreifenLiebe (und auch ein wenig stolz auf mich, wenngleich mir das generell eher schwerfällt).

Wenn ich in einem Satz beschreiben müsste, was das Bloggen für mich bedeutet bzw. was dabei für mich essenziell ist, dann wäre es sicherlich: Do what makes you happy (und vielleicht noch einen Satz hinzufügen: And don’t care about the rest) Und weil das für mich zu meinem Motto – nicht nur beim Bloggen – geworden ist und auch um die 300 zu „feiern“, habe ich heute ein Freebie für Euch.
 


HIER downloaden

Ich wünsche Euch allen ein wunderbares Wochenende. Der Wetterbericht verspricht, dass es ein goldenes Herbstwochenende wird. Yay!



Teil 1: Be yourself

Kommentare so far

  1. Oh ja, die "Nichts geht mehr" Gedanken habe ich auch und ich muss zugeben, diese Woche habe ich tatsächlich darüber nachgedacht ob ich meinen Blog weiterführen möchte. Ich denke das passiert allen Bloggern phasenweise mal.
    Hab ein schönes Wochenende, LG Nina

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    1. Liebe Nina,

      auch wenn ich froh bin, mit diesem Gedanken ("Nichts geht mehr!") nicht alleine zu sein, machst Du mir gerade etwas Angst. Ich mag Deinen Blog so gerne und freue mich immer über Neuigkeiten aus Deiner kleinen Welt. Es wäre sehr schade und traurig, wenn es CED nicht mehr geben würde. Ich hoffe, dass dies nur eine "Phase" war und ich CED auch weiterhin besuchen kann.

      Wünsche Dir ein schönes Wochenende!

      Liebe Grüße
      Nicole

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    2. Nina? Ich schließ mich Nicole an! Ich lese sehr gern bei dir! Ich hoffe auch sehr, dass es nur eine Phase ist (ich mein, bei all dem was bei dir los war bzw. ist, ist es ja kein Wunder, wenn einem solche "nichts geht mehr" Gedanken kommen). Fühl dich aus der Ferne gedrückt! Liebe Grüße! Frauke

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    3. Liebe Nicole! Herzlichen Glückwunsch zum 300. Blogpost! Und dann noch zum Thema Weitermachen :-) Ich hab auch immer mal wieder den Gedanken, aufzuhören. Aber warum? Weil grad zu viel anderes da ist und das ist meist was, was mir nicht gut tut. Also schön den Blog behalten, weil der tut mir gut. Gestern Abend war ich auf der Premierenlesung von dem neuen Buch von Tobi Katze. Das hat mir super gut gefallen und mir ist bewusst geworden, dass ich ohne das Bloggen gar nicht auf seinen Blog und damit auch gar nicht auf sein neues Buch aufmerksam geworden wäre. Bloggen erweitert den Horizont und die Gedanken und überhaupt!
      Liebe Grüße,
      Frauke

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    4. Liebe Frauke,

      herzlichen Dank! 300! Das ist schon was für mich. ;-)

      Diese Gedanken rund ums Aufhören sind wirklich ärgerlich und etwas, das man echt nicht "braucht". Ich sehe es genau wie Du: "Also schön den Blog behalten, weil der tut mir gut." :-)

      Liebe Grüße
      Nicole

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  2. Liebe Nicole, eine tolle Reihe war das. Ich habe viel mitgenommen und sage auch an dich DANKE! Sollte ich mal in ein "Tief" geraten werde ich sie bestimmt noch einmal lesen.
    Herzlichst Ulla

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    1. Liebe Ulla,

      herzlichen Dank! Ich freue mich sehr darüber, dass Dir meine Reihe so gut gefallen hat. Und wenn sie Dir dann irgendwann (was hoffentlich nie passiert) hilft - umso besser. ;-)

      Liebe Grüße
      Nicole

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  3. Liebe Nicole,
    Danke für die tolle Reihe. Ich bin ja vor kurzem mit meinem Blog umgezogen und hadere immer noch, ob das so die richtige Entscheidung war. Fast alle eingetragenen Leser verloren, da stellt sich frau schon die Frage, haben die überhaupt immer gelesen oder für wen/wieviele schreibe ich überhaupt.
    Aber ich denke auch, jedes Tief und jede Veränderung sind eine Chance und so hoffe ich, dass es wieder besser wird.

    LG
    Annette

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    1. Liebe Annette,

      sowas ist wirklich ärgerlich, obwohl es nicht zwingend etwas heißen muss. Ich habe z.B. zwei verschiedene Feedreader, einmal Bloglovin und einen eigenen, der allerdings nicht in irgendwelchen "Followlisten" auftaucht und dennoch lese ich die Blogs. Vielleicht geht es Deinen Lesern ähnlich? Also ich lese Deinen Blog auch nach wie vor sehr gerne. :-)

      Ich mag Deine Sicht, dass jedes Tief und jede Veränderung eine Chance sind - allerdings merkt man das erst im Nachhinein und nicht wenn man drinsteckt. ;-) Aber dennoch eine sehr positive Sicht.

      Liebe Grüße
      Nicole

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  4. liebe nicole,
    wunderschön und sehr offen geschrieben. werd mir auch gleich deine anderen artikel anschauen...
    ja die vergleichsfalle, in die tappe ich auch des öfteren.
    und wenn ich ehrlich bin, bin ich manchmal auch verunsichtert. wer liest das überhaupt. interessiert das jemanden, zahlt sich das aus so viel zeit zu investieren und dafür andere sachen hinten zu lassen.
    was mich antreibt weiterzumachen sind schlussendlich die lieben kommentare meiner leser und die unendliche freude am bloggen.
    liebe grüße aus italien
    andrea

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    1. Liebe Andrea,

      herzlichen Dank für Dein Kompliment. Das bedeutet mir sehr viel.

      Ich glaube, dass fast jeder Blogger - egal wie "erfolgreich" er sein mag - schon mal in die Vergleichsfalle getappt ist. Das liegt vielleicht zum einen in der Natur der Sache und zum anderen darin begründet, dass uns von klein auf (schon durch unser Schulsystem) das ständige Vergleichen antrainiert wird. Aus diesem Denkmuster "auszubrechen" ist schwierig, zumindest sehe ich das so. Aber ich versuche mir immer wieder bewusst einige Dinge bewusst zu machen und dann kann es weitergehen.

      Mit der Verunsicherung verhält es sich in meinen Augen ähnlich. Auch sie scheint einfach dazu zu gehören. Aber genau das, was Du schreibst, ist die beste Motivation um weiterzumachen: die Leser (dabei ist es für mich gleich, ob es 10 oder 100 oder mehr sind, jede einzelne Stimme zählt) und der Spaß. Ich bin davon überzeugt, dass Bloggen Spaß machen soll. Wenn das nicht mehr der Fall ist, möchte ich aufhören.

      Liebe Grüße
      Nicole

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  5. ich hab mir diese frage anfang des jahres gestellt, als mir mein blog nach vielen jahren irgendwie ins sehr lieblose und unpersönliche entglitten ist. nach einiger zeit habe ich langsam aber sicher wieder einen weg zu mir und meinen worten gefunden und seit einigen monaten sprudelt es nur so. ich weiß, dass auch wieder andere zeiten kommen, das auf und ab ist wohl normal bei zeitintensiven hobbies...

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    1. Vielen lieben Dank für Deine Worte. Das, was Du schreibst, ist absolut richtig - und wichtig! Wenn man selbst merkt, dass einem der eigene Blog entgleitet, dann ist das schlimm. Aber umso schöner, wenn man dann die Motivation und den Spaß wiederfindet.

      Solche Phasen kennt wohl (fast) jeder Blogger. Mittlerweile denke ich mir: Ich nutze sie "guten Phasen" aus und wenn die "schlechten" kommen, mache ich einfach eine Pause und besinne mich auf das Wesentliche.

      Liebe Grüße
      Nicole

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