19. November 2014

{Seelenfutter} gegen trübe Stimmung


So wie ich im Herbst meine (Sommer-)Chinos, offenen Schuhe und leichten Blusen gegen Strickpullis und Cardigans, dunkle Jeans und Stiefel tausche, so ersetze ich auch mein Lieblingsfrühstück, Bananenhaferflockenmilchshake (darüber habe ich hier bereits geschrieben), im Herbst und Winter gerne durch etwas anders.
Dem Mixer gönne ich mehr und mehr (seine verdiente) Ruhe, dafür schwinge ich morgens immer öfter den Kochlöffel und bereite mir mein liebstes Herbst-/Winterfrühstück zu: Porridge mit Waldbeeren und gerösteten Mandelstiften.

Das Beste: Es ist nicht nur enorm sättigend und verleiht Energie für den Tag, es ist auch schlicht und ergreifend für mich Seelenfutter pur: Das Porridge wärmt mich von innen, vertreibt trübe Stimmung und macht mich glücklich. Einfach der beste Weg, um in einen grauen Herbst-/Wintertag zu starten. Und neben all' dem: Es ist super einfach und schnell zubereitet.

Zutaten für 2 Personen

500ml    Milch

250gr     Waldbeeren (frisch oder TK ungesüßt)

50gr       Mandelstifte

6 EL      zarte Hafer- oder Dinkelflocken

Mark einer Vanilleschote


Kleiner Hinweis: Mögt Ihr Vanille nicht so gerne, ist das kein Problem. Das Porridge schmeckt auch ohne Vanille superlecker.

Zubereitung

 1. Waldbeeren waschen. TK-Waldbeeren auftauen. Tipp: Noch leicht gefroren schmecken sie besonders gut.

2.  Mark aus der Vanilleschote entfernen.

3. Milch mit dem entfernten Mark in einem kleinen Topf kurz aufkochen. Herd ausschalten, aber den Topf auf dem Herd lassen.

4. Hafer- oder Dinkelflocken hinzugeben und ca. 1 Minute mit einem Schneebesen kraftig rühren. Danach Topf von der Herdplatte nehmen, ruhen lassen.

5. Mandelstifte ohne Fett in einer beschichteten Pfanne rösten. Tipp: Leicht angeröstet, also leicht braun, sind sie weicher im Geschmack. Mögt Ihr den Gerschmack gern kräftiger, röstet sie etwas länger.

6. Porridge mit einem Kochlöffel kurz durchrühren, in zwei Schüsseln füllen, Waldbeeren und die gerösteten Mandelstifte darauf verteilen und noch warm servieren.

7. Genießen...


 




PS: Die übrigen Beiträge zu Nina's Aktion Winterblues? No Way! findet Ihr hier.



Kommentare so far

  1. Lecker!! :-) Allerdings halten mich große Kochaktionen von solchen tollen Frühstücksideen häufig ab, da ich normalerweise erst im Büro frühstücke. Seit ein paar Tagen stelle ich mein Standard-Frühstück - eine Schale Haferflocken mit kleingeschnibbeltem Apfel und Milch - aber auch in die Mikrowelle. Da kommt sicher kein original Porridge raus, aber für die begrenzten Mittel hier reicht's allemal und wärmen tut es auch.

    Dein Rezept schreibe ich mir aber mal fürs Wochenende auf! :-)

    Liebe Grüße
    Nele

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Für's Wochenende ist es perfekt. Es geht recht schnell und danach kann man sich damit wieder ins Bett kuscheln. ;-)

      Liebe Grüße
      Nicole

      Löschen
  2. Nee, echt jetzt?! Im Sommer könnte ich niemals etwas warmes zum Frühstück essen. Und nun bin ich seit zwei Wochen voll auf dem Brei-Trip :-) Ich hab noch (fertig gemischte) Brei-Zutaten, nach Hildegard-von-Bingen. Saulecker! Dazu gibts Birne, Apfel, Granatapfel oder oder oder. Und einen Löffel Chia-Samen (die ich über Nacht einweiche). Und wehe, der Brei wird zu kalt, während er andickt! Dann gehts aber ganz fix wieder in die Mikrowelle! Wie witzig, dass du auch was warm-breiiges frühstückst :-)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Langsam wird's unheimlich, oder?! Diese Ähnlichkeiten... ;-)

      Liebe Grüße
      Nicole

      Löschen
  3. Wir stellen unser Müsli auch seit ein paar Tagen einfach abends in den Kühlschrank... sabscht schön durch... und löffelt sich so weg... könnte man noch kurz warm machen... rutscht aber auch so... wenn ich es "frisch" mache, dann halt auch in der Mikrowelle... aber so richtig gekocht ist sicher noch besser!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Probier' es einfach an einem Wochenende aus und dann ab mit dem warmen Porridge unter die warme Decke. Wunderbar!

      Liebe Grüße
      Nicole

      Löschen
  4. Porridge kommt bei mir auch wieder zum Einsatz, sobald es richtig kalt wird. Im Moment übergieße ich mein morgendliches Müsli einfach mit etwas kochendem Wasser und lasse es einweichen, während ich den Apfel schneide. So ist es warm und vor allem nicht mehr so trocken.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Sabine,

      herzlich Willkommen auf Streifenliebe! Schön, dass Du hierher gefunden hast.

      Ich habe noch nie Muesli mit Wasser zubereitet, vielleicht sollte ich das mal ausprobieren. Danke für den Tipp!

      Liebe Grüße
      Nicole

      Löschen
  5. Das sieht sehr lecker aus. Porrideg ist bei uns im Winter auch Standard, allerdings normalerweise ohne Beeren.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Dankeschön!

      Was nehmt Ihr denn dazu? Tipps für mich? Oder esst Ihr es "pur"?

      Liebe Grüße
      Nicole

      Löschen
  6. ich hab noch nie Porridge gegessen wenn ich ehrlich bin:0) Ich darf soviele Sachen nicht essen, dass ich nie viel Auswahl habe,aber das sieht sehr lecker aus! LG und ein schönes Wochenende, Nina

    AntwortenLöschen
  7. Wir essen in pur bzw. mit Zucker oben drauf. Von sowas Exotischem wie Beeren auf dem Porridge wären die Jungs nicht begeistert, :-)

    AntwortenLöschen
  8. Das ist wirklich Seelenfutter pur, du sagst es. Ich gebe mir im Herbst/Winter morgens oft mehr Mühe (gerade am Wochenende).. irgendwie hat man bei dem fiesen, kalten Wetter doch viel mehr das Bedürfnis, sich ordentlich zu stärken und sich was Gutes zu tun, oder? Dein Frühstück sieht auf jeden Fall sehr lecker aus :-)

    Ganz liebe Grüße,
    Julia

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Julia,

      herzlich Willkommen auf Streifenliebe! Vielen lieben Dank für Dein Kompliment.

      Ja, gerade bei usseligem Wetter ist so ein Porridge am Morgen einfach ein toller Start in den Tag und eben auch was Besonderes. Ich fühl' mich dann auch gleich besser.

      Liebe Grüße
      Nicole

      Löschen