1. August 2014

Tatatata - Mein 30 Tage Projekt startet heute



Heute ist es also soweit: Mein 30 Tage Projekt startet. Worum es geht? Das seht Ihr auf der Sketchnote oben: Ich werde versuchen, 30 Tage lang jeden Tag ein Bild zu machen (Photo, Sketchnote oder dergleichen) und den Tag in einem Satz zusammenzufassen bzw. meine Erkenntnis des Tages zu formulieren.

Ich freu' mich, bin aber auch ein wenig nervös, weil ich nicht weiß, ob ichs hinbekomme.


Für viele von Euch, insbesondere für die, die Instagram nutzen, ist das vielleicht gar nicht sowas besonderes, jeden Tag ein Photo zu machen. Für mich aber schon. Ich kann nicht sonderlich gut fotografieren, lerne noch und habe auch nicht ständig die Kamera an meiner Seite. Okay, ich könnte auch mit dem Smartphone Photos machen, aber das liegt meist irgendwo nicht griffbereit in meiner Nähe - und ich komm' auch irgendwie nicht auf die Idee, damit ein Photo zu machen. Smartphone hin oder her: Es ist und bleibt für mich ein Ding, mit dem ich telefoniere oder SMS verschicke. Dass man damit auch sein Leben dokumentieren kann (wie es viele bei Instagram machen, was ich toll finde), ist für mich so, als wäre heute die Zukunft heute schon da.

Und dann ist da ja auch noch die Sache mit dem Satz: den Tag in einem Satz zusammenfassen und - wenn möglich - daraus am besten eine Erkenntnis formulieren, ist jetzt (für mich) auch nicht das Leichteste der Welt. Aber genau das reizt mich!

Erkenntnis spielt in meinem Leben eine große Rolle: Nicht nur, dass es das primäre Thema meiner Dissertation ist und eben genau dieses Wort als "Handschriftenportrait" (meines Lieblingsdenkers) auf meinem Körper verewigt ist, sondern es geht mir in vielen Lebensbereichen darum, Erkenntnis zu gewinnen (ich lerne eben gerne), gerade Erkenntnis über mich und wie ich mich entwickle. Deswegen habe ich das 30 Tage Projekt auch hier bei BUGfixing verortet. Denn gerade hier geht es mir doch um Erkenntnis: Wie sonst soll ich meine BUGs fixen, wenn nicht mit der Erkenntnis, dass die eine Sache für mich funktioniert und eine andere nicht.

Dabei geht es mir aber gar nicht (falls Ihr das jetzt meint) so sehr um die großen Erkenntnisse des Lebens (ich bin ja kein Philosoph), sondern mich interessieren vor allem die kleinen. Die, die man z.B. als Kind in sein Tagebuch gekritzelt hat. Die, die einem als Erwachsenen ziemlich unwichtig erscheinen, aber von denen man als Kind dachte: Das ist wichtig, das muss ich aufschreiben!

Ich schreibe kein Tagebuch (aus diversen Gründen), aber ich mag die Idee, einen Monat lang mein "Leben" zu dokumentieren und dann zu schauen, was mir im vergangenen Monat "wichtig" war, welche "Erkenntnisse" ich gewonnen habe (oder auch nicht).


Wie dem auch sei: Jedenfalls werde ich die nächsten 30 Tage dokumentieren und jeden Freitag hier meine Woche zusammenfassen. Es ist für mich so eine Art Experiment. Vielleicht habe ich danach Lust auf mehr, mal sehen. Ich freu' mich jedenfalls drauf!

Und falls Ihr ein weiteres 30 Tage Projekt kennenlernen möchtet, dann kann ich Eure Veras 30 Tage Projekt empfehlen. Ihre Idee ist großartig!


Wie sieht es bei Euch aus? Habt Ihr auch mal ein persönliches, zeitlich begrenztes Projekt "bestritten"? Wie waren Eure Erfahrungen?






Kommentare so far

  1. Die Idee finde ich super. Ich bin schon gespannt auf die Ergebnisse! Eine "Erkenntnis des Tages" schreibe ich zwar nicht auf, aber seit Anfang des Jahres habe ich so ein Buch, das für jeden Tag eine andere Frage stellt und das man dann 5 Jahre lang ausfüllen kann (also, Anfang des Jahres fängt man natürlich mit den gleichen Fragen wieder an). Wenig Aufwand, aber ich stelle es mir super vor, in 5 Jahren zu lesen, was ich 2014 so geträumt, gemacht, gewünscht habe!

    Liebe Grüße
    Nele

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke schön! Es freut mich sehr, dass Dir die Idee gefällt.

      Das Buch klingt ja richtig spannend; kannst Du mir den Titel verraten? Das wäre auch etwas für mich. ;-)

      Liebe Grüße
      Nicole

      Löschen
  2. Jeden Tag in einem Satz zusammenfassen - das fiele mir schwer. Geschweige denn zu einer Erkenntnis zu gelangen. Da bin ich schon sehr gespannt, wie Du das Thema umsetzen wirst und drücke Dir die Daumen für ein gutes Gelingen.

    Ich habe heute mein letztes Schattenfoto (für morgen) gemacht. Jetzt bin ich schon ein bissl traurig, dass mein Projekt vorbei ist. Aber nach einem Projekt ist vor einem Projekt, oder? ;-)

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
    Vera

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich bin auch gespannt, ob ich das schaffe. ;-) Aber die Idee hat sich einfach so während der Renovierung in meinem Kopf festgesetzt, da musste ich es einfach ausprobieren.

      Ich bin traurig, dass Dein Projekt schon vorbei ist. Freue mich aber über Deinen Satz: "Aber nach einem Projekt ist vor einem Projekt" - ich bin gespannt...

      Liebe Grüße
      Nicole

      Löschen
  3. Ich mache (fast) täglich (mindestens) ein Foto - seit dem 01.01.2013 - und ich muss sagen, dass es mein Leben definitiv bereichert hat... ich achte mehr auf Dinge, die "am Wegesrand" sind... alltägliches wird bewusster - und im Großen und Ganzen versuche ich sie Sonnen-Seiten im Leben zu suchen... eher selten die Ärgernisse und traurigen Dinge... gehört auch dazu... aber das merkt man sich eher... und gerade heute habe ich mein Jahrbuch 2013 bestellt... mit den großen Dingen (wie Geburtstage oder Urlaub), die man eh oft mit dem Fotoapperat festhält - aber auch viele Kleinigkeiten... eine Schneeflocke auf der Hand, ein wunderschönes Herbstblatt, den Kaffee mit einer Freundin... ein neues Rezept, ein tolles Buch... es gibt sooo viele Dinge, die es lohnt... und ja... instagram macht es leichter - aber es geht auch so... und mir gefällt es - bin gespannt, wie es dir damit geht!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Marion,

      vielen lieben Dank für Deine Worte. Das, was Du schreibst, ist genau der Grund, warum ich mein Projekt begonnen habe. Vielleicht bekomme auch ich Lust auf mehr, mal sehen. Im Moment ist es für mich noch gewöhnungsbedürftig. Aber Spaß macht es auf jeden Fall. :-)

      Ein Jahrbuch mit Deinen Fotografien? Das klingt super! Was für eine tolle Idee!

      Liebe Grüße
      Nicole

      Löschen
  4. Ich mache das dieses Jahr seit Februar und bin immer noch dabei - im Gegensatz zu 2013, wo ich mittendrin aufgegeben habe. Eine App, die ich dir dafür empfehlen kann, falls du doch auf dein Smartphone zurückgreifst, ist "Collect", die genau dafür gemacht ist )ich habe darüber auch gebloggt, falls du nachlesen möchtest).

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke für den Tipp. Hüpf' gleich mal zu Dir rüber und informiere mich über die App. Denn: Um mein Smartphone komme ich wohl nicht rum. ;-)

      Liebe Grüße
      Nicole

      Löschen
  5. Liebe Nicole, da hast Du Dir ein wunderbares und herausforderndes Projekt zum Ziel gesetzt. Ich bin schon sehr gespannt auf Deine Zusammenfassungen und freue mich darauf!

    Ich habe bereits das 30 Tage Project "30 Days of Lists" absolviert. Die nächste Rund beginnt übrigens im September. Außerdem bietet Studio Calico ebenfalls im September das Projekt "30 Days of Me" an, zu dem ich mich angemeldet habe.

    Liebe Grüße,
    Heike

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Oh ja: Das Projekt ist eine Herausforderung. Es ist teilweise echt schwierig, aber es macht Spaß. Ich bin selbst gespannt auf das Ergebnis.

      Die Projekte klingen richtig spannend und interessant. Da werd' ich mich doch glatt mal schlau machen. ;-)

      Liebe Grüße
      Nicole

      Löschen