20. Juni 2014

BUGfixing #11


Heute ist bei BUGfixing mal alles anders: Ich berichte nicht von einer neuen Übung, sondern gebe Euch ein Update zu einer schon bekannten Übung.


Vielleicht erinnert Ihr Euch noch, dass ich hier über die Just-A-Minute-Atemmeditation geschrieben habe und dass ich versuche, diese mehr und mehr in meinem Alltag einzubauen. Im Grunde klappt es auch gut, aber leider nicht unbedingt immer dann, wenn es von Nöten wäre.

Vor ein paar Wochen durchlebte ich eine recht stressige und nervenaufreibende Zeit. Da hätte ich eine kurze Atemmeditation, eine kurze Erholungspause in all dem Trubel wirklich gut gebrauchen können. Klappte aber nicht so gut. Irgendwie hatte ich Schwierigkeiten damit, sie in einen echt stressigen Tag einzubauen, gerade wenn mein Kopf voll ist und ich kaum zur Ruhe komme.
Das war etwas frustrierend, und ich war demotiviert. Meine Versuche wurden schleichend weniger. Ich habe vor lauter Hektik und Stress den Kerngedanken der Übung vergessen und mir eingeredet, dass die Übung in solchen Zeiten nicht klappen kann.

Zufällig entdeckte ich zu dieser Zeit Martin Borosons großartiges und witziges Video One-Moment Meditation: "How to Meditate in a Moment".
 


Es begeistert mich nicht nur, weil Strichmännchen darin zu sehen sind (ich liebe Strichmännchenzeichnungen, habe mit ihnen sogar schon einmal eine ganze Klausurbesprechung inkl. musikalischer Untermalung gestaltet, sehr zur Freude der Studierenden), sondern es erinnert mich auch daran, warum ich die Just-A-Minute-Atemmeditation eigentlich machen möchte und wie viele Vorteile sie mit sich bringt - gerade in stressigen Zeiten. Das Schauen des Videos motivierte mich wieder, und ich beschloss, es weiter zu versuchen.
Und tatsächlich: Ich hab's geschafft! Mit der Zeit gelang es mir immer häufiger, sie auch in stressige Zeiten einzubauen. Zum Beispiel war die letzte Woche wieder stressig, hektisch und nervig; meine Laune war - nett ausgedrückt - nicht gut. Aber ich erinnerte mich an das Video und hab's einfach gemacht - mitten im größten Trubel, einfach so, ohne großes Nachdenken. Und die Minute hat so gut getan! Klar, danach war's immer noch stressig und hektisch, aber weniger nervenaufreibend, was sicherlich daran lag, dass ich weniger genervt reagierte. Und das ist ja schon mal was!
Für die Zukunft habe ich mir fest vorgenommen, immer öfter genau so entspannt dreinzuschauen wie das witzige Strichmännchen im Video.





Bildnachweis: Mmlolek: IMaGe_3615. Some rights reserved. Quelle: www.piqs.de - Das Originalbild wurde bearbeitet.


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